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Online ist anders als ein Training vor Ort – aber auch gut!

Online trainieren

Das Sars-Cov2-Virus hat die Trainingswelt verändert. Als Trainerin arbeite ich seitdem fast ausschließlich und sehr gerne in Videokonferenzen. Viele Firmen halten sich aber zurück, weil sie sich ein interaktives Online-Training nicht vorstellen können. Ich habe hingegen manche Vorteile entdeckt und möchte sie nicht mehr missen.

Ein Online-Seminar ist ein vollwertiger Ersatz für ein Seminar vor Ort

Bei mir gibt es auch online keine längeren Vorträge im Frontalunterricht. Punktuell nutze ich online gerne PowerPoint, um Wissen zu vermitteln. Das ergänze ich mit Flipcharts, die wir gemeinsam im Seminar entwickeln, und mit Mural (ein interaktives Whiteboard). Für die Flipcharts nutze ich mein Handy als zweite Kamera, so dass sie vollständig und aus der Nähe zu sehen ist. Oft ziehe ich aber Mural vor, weil die Teilnehmenden dort mit mir zusammen ein Thema erarbeiten können und weil ich dann ihre Videos im Blick habe.

Teilnehmende können genauso gut mitarbeiten, wie gemeinsam in einem Raum

Kameras und Mikrofone aller Teilnehmenden bleiben die ganze Zeit offen – Probleme mit der Bandbreite sind selten. So können die Teilnehmenden spontan sprechen oder die Hand heben, um auf sich aufmerksam zu machen. Klar, ab und an möchten zwei gleichzeitig sprechen – doch das lässt sich immer schnell lösen.

Wer partout nicht mitmachen möchte, denn bringe ich auch in einem Seminarraum nicht dazu. Bevor ich meine ganze Energie für eine solche Teilnehmer:in verbrauche, konzentriere ich mich lieber auf den arbeitswilligen Rest der Gruppe. Das halte ich online und offline gleich, denn ich möchte engagierte Teilnehmende nicht unter einzelnen unwilligen Kollegen leiden lassen.

Online habe ich sogar den Vorteil, dass ich eine Teilnehmer:in über einen privaten Chat direkt ansprechen kann, ohne dass der Rest der Gruppe es bemerkt. Diese Möglichkeit habe ich in einem Seminarraum nicht. Dort wird sehr genau registriert, ob und wie ich Schwierigkeiten und fehlende Mitarbeit Einzelner anspreche und wie sie reagieren. Das kann vorhandene Konflikte in der Gruppe verschärfen.

Mimik und Körpersprache der Teilnehmenden sehe ich auch online

Ja, Mimik und Körpersprache sind etwas eingeschränkt zu sehen, vor allem bei einer Großgruppenveranstaltung. In kleinen Gruppen bis zu 10 Teilnehmenden klappt das aber gut, vor allem bei einem großen Monitor (den ich habe). Ich finde es einfacher, die Mimik der Teilnehmenden in einer Videokonferenz wahrzunehmen, als wenn sie Maske tragen, weil wir uns im gleichen Raum befinden.

Ich habe kürzlich eine Serie von Organisationsentwicklungs-Workshops gemacht, bei denen eine der Vorgesetzten genau diese Sorge hatte. Sie war am Ende absolut vom Gegenteil überzeugt und sehr froh, dass wir die Workshops online gemacht hatten, statt sie um ein halbes Jahr oder mehr zu verschieben.

Die Teilnehmenden können auch untereinander interagieren

Mit den richtigen Werkzeugen geht das wunderbar. Ich nutze Zoom und setze dort die Breakout-Räume für intensive Kleingruppen-Arbeit ein. Selbst Rollenspiele sind so möglich. Für Pinnwände nutze ich Mural. Diese Pinnwände stehen den Teilnehmenden sogar noch nach dem Workshop für die weitere Arbeit zur Verfügung. Für Meinungsbilder, Brainstorming und Abstimmungen setze ich gerne Menti ein. Auch die Ergebnisse kann ich für die Teilnehmenden exportieren.
Mural und Menti haben sogar einen Vorteil bei Konflikten im Team und heißen Themen: Die Teilnehmenden können anonym bleiben (auch für mich). So können sie sich offen äußern.

Auch technisch nicht so begabte Mitarbeiter können mitmachen

Bisher hat bei mir jede:r auch mit Zoom, Mural und Menti gut mitarbeiten können. Klar, bei manchen gab es Anlaufschwierigkeiten. Falls gewünscht, spreche ich gerne vor dem Seminar einzeln mit allen Teilnehmenden und teste mit ihnen zusammen die Technik. Und auch während des Seminars unterstütze ich bei Technikproblemen.
Bisher habe ich immer eine Lösung gefunden. In vielen Veranstaltungen mit bis zu 70 Teilnehmenden habe ich die Technik soweit erprobt, dass sie tadellos läuft und ich alle Knöpfe sofort finde. Es gibt sogar Kunden, die mich für die technische Leitung ihrer Veranstaltungen bezahlen.

Gibt es denn keine Nachteile?

Doch, die gibt es. In Online-Seminaren fehlt die Zeit für informelle Gespräche über einer Tasse Kaffee. Ich lasse die Videokonferenz und die Breakout-Räume in den Pausen prinzipiell offen. Die Räume sind so eingerichtet, dass die Teilnehmenden sich selbstständig zwischen ihnen bewegen können. So sind sogar in den Pausen Zweiergespräche möglich. Allerdings nutzen die meisten Teilnehmenden die Pause lieber für einen Spaziergang, denn Online-Trainings sind anstrengend. Nicht umsonst gibt es den neuen Begriff der Zoom-Fatigue (Zoom-Erschöpfung). Deswegen sind Pausen ebenso wichtig, wie bei Seminaren vor Ort. Doch bisher haben alle Teilnehmenden gut durchgehalten.

Wägen Sie die Nachteile dagegen auf, ob Sie ein Training auf nicht absehbare Zeit verschieben möchten. Das Virus wird uns noch lange Zeit begleiten und Masken werden bei Seminaren sicherlich noch für viele Monate nötig sein, bis genug Menschen geimpft sind.

Datenschutz und Sicherheit sind gewährleistet

Datenschutz und Sicherheit waren Anfang 2020 tatsächlich noch ein Problem, zum Teil wegen fehlender Erfahrung der Veranstalter:innen. Seitdem hat Zoom viel nachgebessert und schon im Sommer hat der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Zoom für Schulen und öffentliche Einrichtungen freigegeben. Ich bekomme oft eine Stellungnahme der Berliner Datenschutzbehörde zugeschickt, doch die ist mittlerweile veraltet. Die Videokonferenz richte ich mit langen Passwörtern und Warteraum so ein, dass Unbefugte keinen Zugang haben. Mural und Menti können die Teilnehmenden anonym ohne Angabe von Namen und E-Mail-Adresse nutzen.
Soweit ich das beurteilen kann, sprechen Datenschutz und Sicherheit nicht gegen die Nutzung dieser Werkzeuge – und ich bin als Verteidigerin des Datenschutzes bekannt.

Voraussetzungen für ein Online-Training

  • Sie brauchen keine Accounts für Zoom, Mural und Menti, denn die habe ich. Allerdings rate ich dringend dazu, bei allen Teilnehmenden den kostenlosen Zoom Client für Meetings zu installieren, damit die Breakout-Räume in vollem Umfang genutzt werden können. Eine technische Einführung gibt es vor dem Training oder zu Beginn des Seminars.
  • Die Teilnehmenden benötigen eine Webcam oder die Kamera ihres Laptops. Ein Headset mit Mikrofon verbessert die Audioqualität – es muss nicht teuer sein und viele Menschen arbeiten mit dem Headset ihres Smartphones.
  • Die Teilnehmenden brauchen außerdem eine solide Internet-Verbindung – in Dörfern kann die manchmal etwas langsam sein. In dem Fall kann es nötig sein, die Kamera auszuschalten.
  • Alle Teilnehmenden sollten in getrennten Räumen sitzen (z.B. im Home Office), denn sonst irritiert es, die Kollegen im linken und rechten Ohr mit leichtem Zeitversatz zu hören. Zoom bietet virtuelle Hintergründe an, falls das Wohnzimmer privat bleiben soll.
  • Dann sind wir startklar.

Wenn Sie noch Fragen zu meinem Vorgehen bei Online-Seminaren haben, dann rufen Sie mich an (+49 (0)173 682 1295) oder schreiben Sie mir eine E-Mail:

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